Nuraghendorf Barumini in Sardinien

Nuraghe_BaruminiObwohl das Meer und die Strände das Schönste an Sardinien sind, empfiehlt sich auch einen Ausflug ins Inselinnere um die Ursprünge der Sardischen Kultur und Bevölkerung aufspüren. Da die Sarden ein sehr verschlossenes Volk sind, haben sie sich früh von der Küste zurückgezogen, um so den vielen spanischen, maurischen und arabischen Eroberern zu entgehen. Die kleinen Türmchen, die wie altertümliche Leuchttürme aussehen, sind die antiken … Behausungen, die Su Nuraxi, also Nuraghen, welche somit nicht nur an der Küste zu sehen sind, sondern besonders gut zu besichtigen in den archäologischen Ausgrabungen des Nuraghendorfes Barumini, welches der Schnellstrasse 197 folgend am Fluss Riu Mannu liegt.Nicht nur kleine Nuraghen, runde Einzelzimmer-behausungen, sondern auch die Versammlungshalle, die Bastion und die Außen Mauern mit Türmen sind noch gut ersichtlich. Barumini geht auf Tausende vor Christus zurück bis zur Bronzezeit. Das antike sternenförmige ca.1000 qm große Dorf wurde bereits vor dem ersten Weltkrieg entdeckt, aber erst in den 50er Jahren wurden die Arbeiten zur Freilegung fortgesetzt und terminiert. Heute ist es den kulturbegeisterten Touristen zugänglich und seit 1997 Unesco Weltkulturerbe.
(Quelle: Zeitschrift Storie e personaggi della Cultura sarda: Antas; Conde Nast Traveller)

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