Tipps zur Urlaubsplanung für die italienischen Inseln

Seit fast 40 Jahren bin ich in der Urlaubswelt als Spezialist für italienische Inseln zuhause und möchte Ihnen ein paar Tipps für Ihre Urlaubsplanung geben:

Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner, welche Art von Urlaub Sie machen wollen.
Soll es ein reiner Erholungsurlaub, ein sportlicher Aktivurlaub, oder vielleicht ein Erlebnisurlaub sein? Finden Sie einen Kompromiss, der allen Reiseteilnehmern zusagt. Das gilt für die Urlaubsart genauso wie für das Urlaubsziel auf einer italienischen Insel.
Einigen Sie sich auf das Urlaubsziel.
Hierbei ist natürlich die gewählte Urlaubsart von besonderer Bedeutung. Für einen reinen Strandurlaub eignet sich Sardinien wohl besser als Sizilien. Dafür hat Sizilien für Kulturinteressierte sicherlich etwas mehr zu bieten. Aber auch die Anreisedauer und die Dauer des Urlaubs spielen eine Rolle.
Wählen Sie die richtige Anreiseart.
Mit dem Flugzeug geht es natürlich schneller. Aber manche Verbindungen mit Umsteigen und langen Wartezeiten eignen sich nicht für alle Familien mit kleineren Kindern. Bei Flügen gilt es früh zu buchen, um an die günstigsten Preise zu kommen.

Achten Sie darauf, dass die günstigen Flugtermine nicht immer zu den vielleicht vor Ort üblichen Anreisetagen für Ferienwohnungen passen. Vor Ort ist dann auf fast jeder der italienischen Inseln ein Mietwagen zu empfehlen, nicht nur für die Flexibilität und für Ausflüge. Die Anreise mit dem eigenen Auto und der Fähre kann für Familien die bessere Alternative sein. Tagesfähren sind in der Regel deutlich günstiger als Nachtfähren (allein schon, weil keine Kabine benötigt wird), für Familien mit Kindern sind aber – falls kein Zwischenstopp auf dem italienischen Festland eingelegt wird – die Nachtfähren meist die komfortablere Wahl. In der der Hochsaison empfiehlt sich selbst für kurze Strecken wie nach Elba eine vorherige Reservierung.
Ferienhaus oder Hotel.
Das sind sehr unterschiedliche Welten. Im Hotel haben Sie den Komfort, Ihre Unterkunft nicht selbst reinigen zu müssen. Eigentlich müssen Sie überhaupt nichts tun, da Sie die gewünschte Verpflegung auch gleich mitgebucht haben. Hinzu kommen verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten und das mittlerweile von den meisten Hotels angebotene Wellness-Programm. Bei Ferienhäusern sind Sie dafür freier. Wann Sie beispielsweise Frühstücken können und wie Sie dabei angezogen sind, mag im Hotel vielleicht ein Thema ein – aber nicht in Ihrer Ferienwohnung. Zudem ist das Platzangebot größer und der Preis, gerade für Familien mit Kindern, deutlich günstiger. Eine gute Alternative zwischen Hotels und Ferienwohnungen bieten auch Residenzen, die die Vorteile beider Unterkunftsarten kombinieren können.

Drei Beispiele aus unserem Programm:

Der Urlaubsfrieden.
Manchmal lösen sich vorhandene Spannungen im Urlaub einfach in Luft auf – aber eben nur manchmal.
Der Urlaubskoffer.
Achten Sie gerade bei „Billig-Airlines“ wie der Ryanair darauf, nicht das zulässige Gesamtgewicht der Koffer zu überschreiten. Das kann bei der Gepäckabgabe nicht nur jede Menge Euro sondern auch Nerven kosten.
Die Reisezeit.
Im Internet finden Sie diverse Wetterseiten mit dem aktuellen Wetter und einer Vielzahl von Informationsmöglichkeiten zu Ihrem Feriengebiet. Auf Sardinien kann bis in den März hinein Regenwetter mit teileweise starken Winden herrschen. Im August hilft an den Küstengebieten eine angenehme Brise gegen die hohen Temperaturen. Ab Oktober kann es zwischen dem Norden und dem Süden der Insel zu großen Unterschieden im Wetter kommen.
Die Extras im Urlaub.
Eine geführte Wanderung, ein Mountainbike-Ausflug, ein Koch- oder Malkurs, ein Bootsausflug, der Besuch eines Museums oder einer archäologischen Stätte: Nutzen Sie die in der Umgebung Ihres Domizils angebotenen Extras, sie können Ihre Eindrücke und Erinnerungen an Ihren Urlaubsort um ein Vielfaches bereichern. Dabei kann es sich auch um kurze Ausflüge handeln, zum Beispiel der Besuch der Tropfsteinhöhlen von Is Zuddas von Iglesias.
Ihr Urlaubsbudget.
Bei der Planung Ihres Urlaubsbudgets sollten Sie darauf achten, dass die Dinge des täglichen Bedarfs in der Regel etwas teurer sind als in Deutschland. Für einen Wocheneinkauf lohnt es sich meist, zu einem größeren Supermarkt oder einem Discounter in der nächst größeren Ortschaft oder Stadt zu fahren. Die Benzinpreise sind in Italien deutlich höher als bei uns, und auf Sizilien ist auf den meisten Autobahnstrecken eine Maut zu entrichten.

…. und nun viel Spaß bei Ihrer Planung. Ich bin sicher, wenn Sie auch nur einige der obigen Punkte berücksichtigen, wird Ihr nächster Urlaub schöner. Gerne stehe ich Ihnen für Fragen unverbindlich zur Verfügung. Rufen Sie mich an, oder schreiben Sie mir eine Mail. Auf Wunsch rufe ich Sie auch zurück.

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